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Kreuzfahrt 2008 in der Karibik

 

Kreuzfahrt in der Karibik an Bord der

AIDAaura

 

17. März: Colón / Panama

Colón, am karibischen Meer gelegen, ist mit ca. 60.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Panamas. Die Stadt wurde 1850 von Bauarbeitern der Panama Eisenbahngesellschaft gegründet und nach dem Namen eines Arbeiters "Aspinwall" genannt. Später wurde der Name in Colón (spanisch für Kolumbus) zu Ehren von Christopher Kolumbus geändert.

Bei dem Wort Panama denkt jeder zunächst einmal an den Panamakanal und vielleicht noch an den Panama-Hut. Dabei geht der Landesname auf ein indianisches Wort zurück, das "Fisch im Überfluss" bedeutet. Und nicht nur Fisch gibt es hier reichlich. Denn Panama, kaum größer als Bayern, bringt es auf mehr Tier- und Pflanzenarten als Nordamerika und Europa zusammen.

 

18. März: Puerto Limón /Costa Rica

Puerto Limón ist mit 30.000 Einwohnern die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Limón in Costa Rica. In dieser Hafenstadt ist die Karibik hautnah zu spüren, ein buntes Gemisch von Costaricanern afrikanischer und spanischer Abstammung sowie Nachfahren der im Eisenbahnbau des 19. Jahrhunderts beschäftigten Chinesen bevölkert die Straßen. Limón ist der wichtigste Atlantikhafen für den Export von Bananen und Kaffee.

In der Nähe von Puerto Limón landete Kolumbus im Jahre 1502 auf seiner zweiten Reise auf dem amerikanischen Kontinent.

 

20. März: Cartagena / Kolumbien

Die kolumbianische Hafenstadt Cartagena war der ideale Ort für die spanischen Eroberer. Zum Landesinneren abgetrennt durch Berge und Hügel und zum Meer hin in einer weiten Bucht gelegen, ist die Stadt durch vorgelagerte Inseln gedeckt.

Die Stadt erlebte bald nach ihrer Gründung einen glänzenden Aufstieg. Fast der ganze Handel mit den von den Spaniern bezwungenen Kolonien verlief über Cartagena.

Aber die Stadt sah sich immer wieder den Angriffen von Piraten ausgesetzt, unter anderem auch dem Seeräuber Sir Francis Drake, der mit seinen Freibeutern im Zuge eines Raubüberfalles alles kurz und klein schlug. Nach einer Visite befestigten die Bewohner die Stadt mit einem Schutzwall und riesigen Wehranlagen.

 

22. März: Willemstad / Curaçao

Schon der Name dieser Stadt lässt holländische Vorfahren vermuten. Willemstad ist die Hauptstadt von Curaçao, der größten Insel der Niederländischen Antillen und seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt ist durch die Hafeneinfahrt in zwei Seiten geteilt, die durch die berühmte Emma-Brücke miteinander verbunden sind.

Willemstad könnte das Werk eines fantasievollen Zuckerbäckers sein, denn es scheint, als wären die Häuser aus Marzipan, Krokant und Baiser.

Hinter der bunten Fassade gibt sich Curaçao ganz natürlich mit Stränden, Palmen und viel Sonne. Besonders beeindruckend sind Spaziergänge durch das historische Willemstad: romantische Gassen und Gässchen mit alten, verwitterten Monumenten aus einer glorreichen Vergangenheit und die prachtvolle Architektur der restaurierten Stadtviertel.

 

24. März: Kingstown / St. Vincent

St. Vincent und die Grenadinen gehören zu den Winward-Inseln, die südlich von St. Lucia liegen. Die Insel St. Vincent ist bekannt für ihre üppige Vegetation - für den fruchtbaren Boden sorgt der aktive Vulkan Soufrière mit seiner Asche.

Der vulkanische Ursprung der Insel spiegelt sich auch in den Sandstränden wieder, der pudrig feine Sand ist auf der Insel nämlich schwarz und bildet einen wunderschönen Kontrast zur Botanik.

 

25. März: Bridgetown / Barbados

Bridgetown ist die Hauptstadt des Inselstaates Barbados. Auf den ersten Blick könnte man meinen, mitten in England gelandet zu sein, denn die Stadt wird nicht umsonst liebevoll "Little England" genannt.

Hier zelebriert man am Samstag das Pferderennen, geht am Sonntag in die anglikanische Kirche und hängt sich Portraits der englischen Königin in die Wohnung.

Besucher werden herzlich empfangen und lernen die Bewohner als lockere und liebenswerte Menschen kennen.

 

26. März: St. George's / Grenada

Die terrassenförmig angelegte Hauptstadt der Vulkaninsel Grenada gehört zu den attraktivsten Hafenstädten der Karibik. Mit ihren weißen und pastellfarbigen Häusern ziehen sich die Hänge wie ein Amphitheater um die Hafenbucht von St. George's. Die Bauten stammen noch aus der Zeit, als sich Schiffe mit Zucker, Rum und Gewürzen beladen, auf den Weg nach England machten.

Im Hinterland begeistert die Insel mit üppiger Vegetation, Schluchten und Vulkanen.

 

27. März: El Guamache / Isla Margarita

32 Kilometer vor dem südamerikanischen Festland liegt die "Insel der Perlen" (griechisch "Margarita"). Obwohl es hier tatsächlich jahrhundertelang Perlen wie Sand am Meer gab, haben sie mit der Namensgebung nichts zu tun. Christoph Kolumbus benannte das Eiland auf der Rückkehr von seiner dritten Reise in die Neue Welt zu Ehren der Gemahlin des spanischen Thronfolgers, Prinzessin Margaret von Österreich.

Dem Besucher bietet die Insel heute einen romantischen Anblick.

 

29. März: Oranjestad / Aruba

Die Herzlichkeit der Menschen auf Aruba passt so richtig zum tropischen Klima und der farbenprächtigen Inselwelt. Der Sommer währt hier ewig - zumindest ein ganzes Jahr lang - und von tropischen Stürmen bleibt dieses karibische Paradies unter den Inseln der Kleinen Antillen verschont.

Um die Sache rund zu machen, hat das kleine Eiland sogar eine eigene Sprache. Papiamento heißt der muntere Mix, der nur auf den drei ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curaçao) gesprochen wird.

Das türkisfarbene Wasser und die traumhaft schönen Strände sprechen für sich ...

 

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